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| Verteilung von Wasserbehältern |
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Erste
Nothilfemassnahmen in Falludscha
Mai 2004
Drei Wochen wurde die Stadt Falludscha und die umliegenden Dörfer
im April 2004 von amerikanischen Truppen belagert und bombardiert.
Kurz nach dem offiziellen Ende der Belagerung Anfang Mai fuhren Mitarbeiter
von APN in die Stadt um sich vor Ort ein Bild von den Zerstörungen
und den am dringendsten benötigten Hilfsmaßnahmen zu machen.
Viele Wohnhäuser wurden infolge der Kämpfe beschädigt.
Große Teile der Strom- und Wasserversorgungsanlagen waren zerstört.
Die medizinische Versorgung ist während der Belagerung fast völlig
zusammengebrochen. Krankenhäuser und Ambulanzen wurden durch Luftangriffe
beschädigt, es fehlte an Medikamenten und Blutkonserven.
Die hygienischen Bedingungen waren alarmierend.
Nach Aussage von Dr. Rafi’a, Direktor des »Allgemeinen Krankenhauses«,
hatten sich die Fälle von Durchfall durch den Mangel an sauberem
Wasser dramatisch erhöht und die Gefahr einer Choleraepidemie stieg.
Gefährdet war vor allem die Gesundheit und das Überleben der
Kinder. Die Menschen versuchten Trinkwasser aus Stadtgebieten zu holen,
in denen die Wasserversorgung noch funktionierte, viele kamen auch zum
„Allgemeinen Krankenhaus“. Aber es mangelte an Kanistern oder
sauberen Behältern um das Wasser zu verteilen und zu transportieren.
Durchfallerkrankungen können nicht auskuriert werden, wenn kein sauberes
Wasser zur Verfügung steht. Je länger die Krankheit dauert,
desto größer ist die Gefahr für andere Familienmitglieder
sich anzustecken.
Im Rahmen von Nothilfemaßnahmen haben wir saubere Wasserbehälter
und dringend benötigte Medikamente verteilt.
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